<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare für IBA2010 Blog</title>
	<atom:link href="http://blog.iba-stadtumbau.de/comments/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.iba-stadtumbau.de</link>
	<description>Internationaler Blog der Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010</description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 Oct 2010 10:33:15 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rückzug aus dem öffentlichen Raum? von Bachmann</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/09/17/ruckzug-aus-dem-offentlichen-raum/#comment-53</link>
		<dc:creator>Bachmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 10:33:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=277#comment-53</guid>
		<description>Sicherlich hängen das Problem der Schrumpfung und das Problem des sozialen &quot;Abrutschens&quot; vieler Menschen in den kleineren Städten Sachsen-Anhalts zusammen. Es sind in erster Linie die sichtbaren Folgen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels in dieser Region. Das hat mit Öffentlichkeit oder öffentlicher Präsenz von Ostdeutschen erst in zweiter Linie zu tun. Es erscheint mir ein zu hoher Anspruch, dass eine Bauausstellung diese Probleme zu lösen vermag. Auf einer Führung  durch die IBA-Überblicksausstellung in Dessau wurde - für mich überzeugend - ausgeführt, dass die IBA-Projekte die Grundsatzprobleme (Schrumpfung, fehlende Arbeitsplätze, etc.) nicht zu lösen vermag, aber die Lebensbedingungen für die verbleibenen Menschen durchaus verbessern kann. Viele Projekte belegen, dass die IBA-Macher sich insbesondere um den öffentlichen Raum in den Städten gekümmert haben (z. B. Staßfurt, Eisleben, Aschersleben) und dabei auch die Anwohner, Eigentümer und lokalen Nutzer mitgenommen haben. Über die baulichen Ergebnisse kann man sicherlich streiten. Es sind oft keine &quot;Hochglanz&quot;-Projekte, aber der begleitende Prozess dahin erscheint mir fast wertvoller. Ich hoffe, dass die neu geschaffenen öffentlichen Räume auch nachhaltig als Kommunikationsräume angenommen werden. Wenn das in den kleinen Städten klappt, ist schon eine Menge gewonnen. Und auf lokaler Ebene braucht man sicher keine Quoten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherlich hängen das Problem der Schrumpfung und das Problem des sozialen &#8220;Abrutschens&#8221; vieler Menschen in den kleineren Städten Sachsen-Anhalts zusammen. Es sind in erster Linie die sichtbaren Folgen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels in dieser Region. Das hat mit Öffentlichkeit oder öffentlicher Präsenz von Ostdeutschen erst in zweiter Linie zu tun. Es erscheint mir ein zu hoher Anspruch, dass eine Bauausstellung diese Probleme zu lösen vermag. Auf einer Führung  durch die IBA-Überblicksausstellung in Dessau wurde &#8211; für mich überzeugend &#8211; ausgeführt, dass die IBA-Projekte die Grundsatzprobleme (Schrumpfung, fehlende Arbeitsplätze, etc.) nicht zu lösen vermag, aber die Lebensbedingungen für die verbleibenen Menschen durchaus verbessern kann. Viele Projekte belegen, dass die IBA-Macher sich insbesondere um den öffentlichen Raum in den Städten gekümmert haben (z. B. Staßfurt, Eisleben, Aschersleben) und dabei auch die Anwohner, Eigentümer und lokalen Nutzer mitgenommen haben. Über die baulichen Ergebnisse kann man sicherlich streiten. Es sind oft keine &#8220;Hochglanz&#8221;-Projekte, aber der begleitende Prozess dahin erscheint mir fast wertvoller. Ich hoffe, dass die neu geschaffenen öffentlichen Räume auch nachhaltig als Kommunikationsräume angenommen werden. Wenn das in den kleinen Städten klappt, ist schon eine Menge gewonnen. Und auf lokaler Ebene braucht man sicher keine Quoten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Kernige Altmark&#8221; &#8211; Wo liegt die Zukunft für den ländlichen Raum? von Wolfgang Tacke</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/06/20/%e2%80%9ekernige-altmark%e2%80%9c-%e2%80%93-umsiedlungen-in-die-stadte-3/#comment-52</link>
		<dc:creator>Wolfgang Tacke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 09:14:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=93#comment-52</guid>
		<description>Es wird ein IBA-Nachfolgeprojekt geben ( IBA plus+ ?) das sich in jedem Fall flankierend mit der kernigen Altmark beschäftigen wird.

Wenn der EU-Antrag Sachsen-Anhalts von Erfolg gekrönt würde, europäische Referenz-Region für den konstruktiven Umgang mit Schrumpfungeregionen zu werden, dann bekämen wir größtmögliche Unterstützung.

Das wichtigste Potential sind kreative Köpfe; und die besitzen wir !

Ich freue mich auf weiterführende Ideen-Börsen, um das Szenario der &quot;kernigen Altmark&quot; zu verfeinern und mit viel Leben zu füllen !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird ein IBA-Nachfolgeprojekt geben ( IBA plus+ ?) das sich in jedem Fall flankierend mit der kernigen Altmark beschäftigen wird.</p>
<p>Wenn der EU-Antrag Sachsen-Anhalts von Erfolg gekrönt würde, europäische Referenz-Region für den konstruktiven Umgang mit Schrumpfungeregionen zu werden, dann bekämen wir größtmögliche Unterstützung.</p>
<p>Das wichtigste Potential sind kreative Köpfe; und die besitzen wir !</p>
<p>Ich freue mich auf weiterführende Ideen-Börsen, um das Szenario der &#8220;kernigen Altmark&#8221; zu verfeinern und mit viel Leben zu füllen !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rückzug aus dem öffentlichen Raum? von steffen freitag</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/09/17/ruckzug-aus-dem-offentlichen-raum/#comment-30</link>
		<dc:creator>steffen freitag</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 08:11:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=277#comment-30</guid>
		<description>Eine Ostquote für Ostler im Osten, das ist schon eine lustige Idee. - Ja, es stimmt, Ostler sind in den Unternehmen, den Medien etc. unterrepräsentiert. Und man vermisst inzwischen kritische Stimmen wie die von Edgar Most, einem kompetenten Finanzexperten, einer der wenigen, der es in westdeutsche Vorstandsetagen geschafft hat. Aber wieso eigentlich &quot;Rückzug&quot;? Das stimmt doch nur zur Hälfte. Ja, inzwischen ziehen sich die Ostler zurück, aber nicht nur sie. Die Wahlbeteiligung beispielsweise erreicht überall im Land Tiefstwerte. 
Aber die Fallhöhe war im Osten natürlich um so größer: mit der Erfahrung, friedlich ein System gekippt zu haben. Es folgte bald der Beitritt - und schneller, als man gucken konnte, wurde &quot;evaluiert&quot;, abgewickelt, an den Universitäten, in Firmen, in den Medien (das frühere DDR-Fernsehen z.B. wurde durch den Bayern Rudolf Mühlfenzl aufgelöst), Wissenschaftler wegen zu kritischer Haltungen ins berufliche Aus geschickt. Die renommierte Architekturhistorikerin Prof. Simone Hain beispielsweise arbeitet nun in Österreich. Auf diese Weise wurde unendlich viel Wissen, Potenzial und Können ignoriert und verschenkt. Die Posten wurden zügig von &quot;Westlern&quot; besetzt, oft genug Leute, die einfach wg. Unfähigkeit in den Osten entsorgt wurden. Zu deren Trost wurde die &quot;Buschzulage&quot; erfunden. Allein diese Worte! 
Besonders beliebt war zudem der ostdeutsche Immobilienmarkt, den wilden Spekulationen westdeutscher &quot;Banker&quot;  verdankte beispielsweise Berlin seine Finanzkrise.
Der qualifiziertere ostdeutsche Nachwuchs ging dann lieber gleich in den Westen, weil die Berufschancen im Osten nach der Wende nahezu gegen Null gefahren worden waren. Man muss sich dann über demografischen Wandel und Facharbeitermangel im Osten nicht wundern, wenn fähige Köpfe so konsequent entsorgt wurden. Ja, und der &quot;Rest&quot; - zieht sich zurück. Das kann man Rentnern, gestressten Familien, perspektivlosen Jugendlichen oder Arbeitslosen angesichts der Situation auch kaum vorwerfen ... Es geht hier nicht eigentlich um Herkünfte, sondern um die fatalen ökonomischen, sozialen und politischen Folgen eines zu schnellen Beitritts, den man wohl eher Übernahme nennen sollte. Oder Übergabe. Die Frage wäre nun, was - 20 Jahre später - daran noch zu ändern wäre. Und vor allem: wie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Ostquote für Ostler im Osten, das ist schon eine lustige Idee. &#8211; Ja, es stimmt, Ostler sind in den Unternehmen, den Medien etc. unterrepräsentiert. Und man vermisst inzwischen kritische Stimmen wie die von Edgar Most, einem kompetenten Finanzexperten, einer der wenigen, der es in westdeutsche Vorstandsetagen geschafft hat. Aber wieso eigentlich &#8220;Rückzug&#8221;? Das stimmt doch nur zur Hälfte. Ja, inzwischen ziehen sich die Ostler zurück, aber nicht nur sie. Die Wahlbeteiligung beispielsweise erreicht überall im Land Tiefstwerte.<br />
Aber die Fallhöhe war im Osten natürlich um so größer: mit der Erfahrung, friedlich ein System gekippt zu haben. Es folgte bald der Beitritt &#8211; und schneller, als man gucken konnte, wurde &#8220;evaluiert&#8221;, abgewickelt, an den Universitäten, in Firmen, in den Medien (das frühere DDR-Fernsehen z.B. wurde durch den Bayern Rudolf Mühlfenzl aufgelöst), Wissenschaftler wegen zu kritischer Haltungen ins berufliche Aus geschickt. Die renommierte Architekturhistorikerin Prof. Simone Hain beispielsweise arbeitet nun in Österreich. Auf diese Weise wurde unendlich viel Wissen, Potenzial und Können ignoriert und verschenkt. Die Posten wurden zügig von &#8220;Westlern&#8221; besetzt, oft genug Leute, die einfach wg. Unfähigkeit in den Osten entsorgt wurden. Zu deren Trost wurde die &#8220;Buschzulage&#8221; erfunden. Allein diese Worte!<br />
Besonders beliebt war zudem der ostdeutsche Immobilienmarkt, den wilden Spekulationen westdeutscher &#8220;Banker&#8221;  verdankte beispielsweise Berlin seine Finanzkrise.<br />
Der qualifiziertere ostdeutsche Nachwuchs ging dann lieber gleich in den Westen, weil die Berufschancen im Osten nach der Wende nahezu gegen Null gefahren worden waren. Man muss sich dann über demografischen Wandel und Facharbeitermangel im Osten nicht wundern, wenn fähige Köpfe so konsequent entsorgt wurden. Ja, und der &#8220;Rest&#8221; &#8211; zieht sich zurück. Das kann man Rentnern, gestressten Familien, perspektivlosen Jugendlichen oder Arbeitslosen angesichts der Situation auch kaum vorwerfen &#8230; Es geht hier nicht eigentlich um Herkünfte, sondern um die fatalen ökonomischen, sozialen und politischen Folgen eines zu schnellen Beitritts, den man wohl eher Übernahme nennen sollte. Oder Übergabe. Die Frage wäre nun, was &#8211; 20 Jahre später &#8211; daran noch zu ändern wäre. Und vor allem: wie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dessau, Ende der Saison von Mika Schroeder</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/09/15/dessau-ende-der-saison/#comment-27</link>
		<dc:creator>Mika Schroeder</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 17:25:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=265#comment-27</guid>
		<description>Dieser Text hat mich wirklich beschäftigt, weil er ein Thema anspricht, über das kaum noch gesprochen wird. Ja, es stimmt, in den ostdeutschen, schrumpfenden Städten von Dessau bis Zeitz herrscht eine eigenartige Atmosphäre. Es ist die Stimmung der sich abgehängt Fühlenden, die zugleich das Gefühl haben, bei den Entscheidungen darüber, was zukünftig geschehen soll, nicht mehr groß gefragt zu werden. Andererseits hat man als &quot;Ostler&quot; auch keine große Lust mehr, sich zum Osten zu äußern: Das mediale Ost-Bashing der 90er Jahre hat viele verstummen lassen, und wer als etwas Privilegierterer die Möglichkeit hatte, selbst medial zu kommentieren, landete schnell in der Ecke des Alibi-Ostlers, der von nun an auf das Thema abonniert war - und sich gleichzeitig damit selbst ins Ost-Aus begab. 
Aber: das Thema schrumpfender Städte, alternder Bevölkerung, Arbeitslosigkeit ist kein originär ostdeutsches, und in westdeutschen Städten wie Marl oder Duisburg ist die Stimmung nicht eben lustiger. Sicher ist, dass auch im Westen die Demografiefalle zuschnappen und die Bevölkerung dramatisch schrumpfen wird. Man lese allein den Kommentar des Wissenschaftlers Reiner Klingholz im SPIEGEL Nr 35 zur versäumten bundesdeutschen Einwanderungspolitik. Nicht nur der Osten übt sich in Politikverdrossenheit, ganz Westeuropa tut es - und sitzt Populisten wie Sarrazin auf. Viel zu lange hat sich die &quot;Alte Welt&quot; in Selbstgefälligkeit gesonnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Text hat mich wirklich beschäftigt, weil er ein Thema anspricht, über das kaum noch gesprochen wird. Ja, es stimmt, in den ostdeutschen, schrumpfenden Städten von Dessau bis Zeitz herrscht eine eigenartige Atmosphäre. Es ist die Stimmung der sich abgehängt Fühlenden, die zugleich das Gefühl haben, bei den Entscheidungen darüber, was zukünftig geschehen soll, nicht mehr groß gefragt zu werden. Andererseits hat man als &#8220;Ostler&#8221; auch keine große Lust mehr, sich zum Osten zu äußern: Das mediale Ost-Bashing der 90er Jahre hat viele verstummen lassen, und wer als etwas Privilegierterer die Möglichkeit hatte, selbst medial zu kommentieren, landete schnell in der Ecke des Alibi-Ostlers, der von nun an auf das Thema abonniert war &#8211; und sich gleichzeitig damit selbst ins Ost-Aus begab.<br />
Aber: das Thema schrumpfender Städte, alternder Bevölkerung, Arbeitslosigkeit ist kein originär ostdeutsches, und in westdeutschen Städten wie Marl oder Duisburg ist die Stimmung nicht eben lustiger. Sicher ist, dass auch im Westen die Demografiefalle zuschnappen und die Bevölkerung dramatisch schrumpfen wird. Man lese allein den Kommentar des Wissenschaftlers Reiner Klingholz im SPIEGEL Nr 35 zur versäumten bundesdeutschen Einwanderungspolitik. Nicht nur der Osten übt sich in Politikverdrossenheit, ganz Westeuropa tut es &#8211; und sitzt Populisten wie Sarrazin auf. Viel zu lange hat sich die &#8220;Alte Welt&#8221; in Selbstgefälligkeit gesonnt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Weniger ist Zukunft&#8221; von anton gräber</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/07/21/weniger-ist-zukunft/#comment-25</link>
		<dc:creator>anton gräber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 09:05:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=226#comment-25</guid>
		<description>&quot;Die Renaturierung ausgebeuteter Abbaugebiete ist selbstverständlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Betätigung von Bergwerksunternehmen.&quot;
stellt Herr Kaltenbrunner fest, wohl wissend, dass selbst das nicht stimmt: Mibrag und Co haben die erschlossenen Braunkohlgruben erhalten und sind von der Renaturierung der Restlöcher aus DDR Exploration vollständig befreit.
Nun wird er sagen, die Stadt ist keine Braunkohlegrube, womit er recht hat. Aber die Kommunalpolitik und ihre Stadtplanung nutzt ja noch nicht einmal die bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Verpflichtung der Immobilieneigentümer zu geordnetem Rückbau nicht mehr vermietbarer Objekte. Und so bleibt von der iba nicht viel mehr übrig, als mit Steuermitteln den Immobilienmarkt zu stabilisieren, also die Hauseigentümer von Kosten zu entlasten, die Konkurrenz aus dem Wohnungsmarkt rauszunehmen und die freiwerdenden Flächen für neue Blasen des Kapitalismus bereit zu halten.  Die Kreativität des Kapitalismus jedenfalls ist alternativlos.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Renaturierung ausgebeuteter Abbaugebiete ist selbstverständlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Betätigung von Bergwerksunternehmen.&#8221;<br />
stellt Herr Kaltenbrunner fest, wohl wissend, dass selbst das nicht stimmt: Mibrag und Co haben die erschlossenen Braunkohlgruben erhalten und sind von der Renaturierung der Restlöcher aus DDR Exploration vollständig befreit.<br />
Nun wird er sagen, die Stadt ist keine Braunkohlegrube, womit er recht hat. Aber die Kommunalpolitik und ihre Stadtplanung nutzt ja noch nicht einmal die bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Verpflichtung der Immobilieneigentümer zu geordnetem Rückbau nicht mehr vermietbarer Objekte. Und so bleibt von der iba nicht viel mehr übrig, als mit Steuermitteln den Immobilienmarkt zu stabilisieren, also die Hauseigentümer von Kosten zu entlasten, die Konkurrenz aus dem Wohnungsmarkt rauszunehmen und die freiwerdenden Flächen für neue Blasen des Kapitalismus bereit zu halten.  Die Kreativität des Kapitalismus jedenfalls ist alternativlos.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Und wie weiter? von Stolle, Vera</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/06/22/und-wie-weiter/#comment-23</link>
		<dc:creator>Stolle, Vera</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 09:58:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=136#comment-23</guid>
		<description>Der Stadtumbau in Dessau wird immer skandalöser. Wenn man
jetzt schon Trampelpfade benutzen soll! Ich kamm mich erinnern
vor längerer Zeit stand darüber mal ein Artikel in der MZ. Da dachte
ich mir schon einmal, jetzt  wohnen wir nun im Urwald. Nur noch 
schnell die Stadt verlassen. Sonst ist man ja ganz gefangen. Das 
wohnen hier ist nicht mehr schön. Es gibt nur die Regionalbahn.
Das verreisen mit Zug ist äußerst breschwerlich. Unsere Kinder 
kommen auch nicht mehr gern in ihre Geburtsstadt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtumbau in Dessau wird immer skandalöser. Wenn man<br />
jetzt schon Trampelpfade benutzen soll! Ich kamm mich erinnern<br />
vor längerer Zeit stand darüber mal ein Artikel in der MZ. Da dachte<br />
ich mir schon einmal, jetzt  wohnen wir nun im Urwald. Nur noch<br />
schnell die Stadt verlassen. Sonst ist man ja ganz gefangen. Das<br />
wohnen hier ist nicht mehr schön. Es gibt nur die Regionalbahn.<br />
Das verreisen mit Zug ist äußerst breschwerlich. Unsere Kinder<br />
kommen auch nicht mehr gern in ihre Geburtsstadt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der neue, weite Blick auf Dessau von Stolle, Vera</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/08/20/der-neue-weite-blick-auf-dessau/#comment-22</link>
		<dc:creator>Stolle, Vera</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:55:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=215#comment-22</guid>
		<description>Der Stadtumbau in Dessau ist reichlich mißlungen. Wenn man radikal Häuser abreißt, muß man für einen normalen Menschenverstand genügend Wohnungen zum Nachziehen haben. Dies ist leider nicht der Fall. Ich versuche dem sogenannten &quot;Roten Faden&quot; (Wildnis) davonzulaufen. Es gelingt mir nicht. Unserer Wohnblock gehört nicht zu den Abrißblöcken. Hätte aber dann   nach 32 Jahren eine Sanierung dringend nötig. 
 Der Standard sagt heute etwas anderes. Die letzten Bewohner 
 vom Erstbezug sind alt geworden und brauchen heute einen altersgerechten Wohnblock. Einen Wohnblock mit Fahrstuhl, Dusche, Zentrumnähe usw.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtumbau in Dessau ist reichlich mißlungen. Wenn man radikal Häuser abreißt, muß man für einen normalen Menschenverstand genügend Wohnungen zum Nachziehen haben. Dies ist leider nicht der Fall. Ich versuche dem sogenannten &#8220;Roten Faden&#8221; (Wildnis) davonzulaufen. Es gelingt mir nicht. Unserer Wohnblock gehört nicht zu den Abrißblöcken. Hätte aber dann   nach 32 Jahren eine Sanierung dringend nötig.<br />
 Der Standard sagt heute etwas anderes. Die letzten Bewohner<br />
 vom Erstbezug sind alt geworden und brauchen heute einen altersgerechten Wohnblock. Einen Wohnblock mit Fahrstuhl, Dusche, Zentrumnähe usw.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Und wie weiter? von Ute Semkat</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/06/22/und-wie-weiter/#comment-6</link>
		<dc:creator>Ute Semkat</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 15:22:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=136#comment-6</guid>
		<description>Man kann mit Blick auf die - baulich umgesetzten - Ergebnisse der IBA sicherlich über Zaghaftigkeit und mangelnde Konsequenz im Umgang mit dem Schrumpfungsthema klagen. Aber eines vergessen die kritischen Theoretiker dabei gern: Wie es vor acht Jahren aussah, als die meisten vom Bevölkerungsrückgang betroffenen -überraschten - Städte wie gelähmt vor dieser neuen Situation standen, nachdem ihnen altbundesdeutsche Städteplaner noch kurz vorher die schönsten Wachstumsmodelle ausgemalt hatten, und nachdem endlich der Wohnungsmangel der DDR ausgemerzt werden konnte. Mutlosigkeit, Ausweglosigkeit, Resignieren - so sah es Ende der 1990er Jahre in vielen mitteldeutschen Stadtverwaltungen aus, als immer mehr Leerstand gemeldet wurde.
Und dann kam die IBA. Und ihre Mitstreiter haben vor allem anderen eines geschafft: Mut zu machen und die Schockstarre zu lösen. Ich habe erlebt, wie Bürgermeister, Planer, Stadträte, Vertreter von Wohnungsunternehmen plötzlich vor Ideen sprudelten, plötzlich ganz unbeamtenhaft quer dachten - und vor allem: wieder aktiv wurden. Manch euphorischer Plan mag sich als nicht haltbar erwiesen haben, manchmal blieb auch der Mut auf halber Strecke stecken (zum Beispiel in Halle, da gebe ich dem Autor recht), aber darum geht es nicht in erster Linie. Wichtig ist, dass die &quot;Offensive&quot; begonnen hat und die Richtung stimmt. 
Nicht zu vergessen die ansteckende Wirkung auf die Stadtbevölkerung. Ich hätte vor acht Jahren nicht geglaubt, dass so viele Bürger für die IBA-Projekte und ein aktives Mittun zu begeistern sind.    
DARÜBER sollte viel mehr geschrieben werden, das ist das primäre Verdienst der IBA Sachsen-Anhalt, das für alle bisherigen Internationalen Bauausstellungen einmalig sein dürfte und vielleicht auch nicht in Metropolen funktionieren kann, zumal wenn es um &quot;große Architektur&quot; geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann mit Blick auf die &#8211; baulich umgesetzten &#8211; Ergebnisse der IBA sicherlich über Zaghaftigkeit und mangelnde Konsequenz im Umgang mit dem Schrumpfungsthema klagen. Aber eines vergessen die kritischen Theoretiker dabei gern: Wie es vor acht Jahren aussah, als die meisten vom Bevölkerungsrückgang betroffenen -überraschten &#8211; Städte wie gelähmt vor dieser neuen Situation standen, nachdem ihnen altbundesdeutsche Städteplaner noch kurz vorher die schönsten Wachstumsmodelle ausgemalt hatten, und nachdem endlich der Wohnungsmangel der DDR ausgemerzt werden konnte. Mutlosigkeit, Ausweglosigkeit, Resignieren &#8211; so sah es Ende der 1990er Jahre in vielen mitteldeutschen Stadtverwaltungen aus, als immer mehr Leerstand gemeldet wurde.<br />
Und dann kam die IBA. Und ihre Mitstreiter haben vor allem anderen eines geschafft: Mut zu machen und die Schockstarre zu lösen. Ich habe erlebt, wie Bürgermeister, Planer, Stadträte, Vertreter von Wohnungsunternehmen plötzlich vor Ideen sprudelten, plötzlich ganz unbeamtenhaft quer dachten &#8211; und vor allem: wieder aktiv wurden. Manch euphorischer Plan mag sich als nicht haltbar erwiesen haben, manchmal blieb auch der Mut auf halber Strecke stecken (zum Beispiel in Halle, da gebe ich dem Autor recht), aber darum geht es nicht in erster Linie. Wichtig ist, dass die &#8220;Offensive&#8221; begonnen hat und die Richtung stimmt.<br />
Nicht zu vergessen die ansteckende Wirkung auf die Stadtbevölkerung. Ich hätte vor acht Jahren nicht geglaubt, dass so viele Bürger für die IBA-Projekte und ein aktives Mittun zu begeistern sind.<br />
DARÜBER sollte viel mehr geschrieben werden, das ist das primäre Verdienst der IBA Sachsen-Anhalt, das für alle bisherigen Internationalen Bauausstellungen einmalig sein dürfte und vielleicht auch nicht in Metropolen funktionieren kann, zumal wenn es um &#8220;große Architektur&#8221; geht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Und wie weiter? von Frank</title>
		<link>http://blog.iba-stadtumbau.de/2010/06/22/und-wie-weiter/#comment-5</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 23:25:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.iba-stadtumbau.de/?p=136#comment-5</guid>
		<description>Bin ganz deiner Meinung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ganz deiner Meinung!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

